Mast Grundbau
100 Jahre
Firmengründer
Adolf Mast
(1873 - 1967)

MAST - eine deutsche Baugeschichte

1905 - 1939 - 1940 - 1945 - 1950er - 1960er - 1981 - 1982 - 1985 - 2000 - 2003

1905

Vor über 100 Jahren gründete Adolf Mast seine Tief- und Betonbauunternehmung in Berlin. Betätigungsfelder sind der Hoch-, Industrie-, Tief-, Brücken-, Betonstraßen und Kanalbau, besonders jedoch die Entwicklung von speziellen Bauverfahren. In der Folgezeit entwickelt er einen Ortbeton-Rammpfahl, der patentiert wird und im In- und Ausland große Verbreitung findet. Viele der damals erworbenen Lizenzen wie z.B. der Bohrpfahl Michaelis-Mast, der Expresspfahl komplettierten die Produktpalette.

1939

MAST setzt Expresspfahlrammen ein und erwirbt die Lizenz zur Herstellung von Rammpfählen in "Deutschland östlich der Weser". Nun können je nach Bodenart Pfähle mit Tragfähigkeiten von 80 bis 100 t hergestellt werden.

1940

MAST erwirbt das Verfahren zur chemischen Bodenverfestigung. Durch Injektion zweier Chemikalien wird eine Erhöhung der Festigkeit in Sand erzielt. Diese Chemikalien, Wasserglas und Chlorcalzium, unterlagen damals einer strengen Geheimhaltung und wurden daher nur "Chemikalie 1 und 2" genannt.

1945

Eine Zeit der Veränderung: MAST erwirbt die Pfahl- und Grundbaugesellschaft (Schönwolff & Co.) in Düsseldorf. Mit dieser Gesellschaft spezialisiert er sich auf dem deutschen Markt unter dem Namen Bauunternehmung MAST GmbH im Bereich Spezialtiefbau. Wieder werden neue Bausysteme entwickelt, der Mast-Sprengpfahl erlangt Serienreife.

1950er

Deutschland baut sich wieder auf - und MAST baut mit. Die alten Dampframmen werden auf Dieselbetrieb umgestellt, die Winden und Dreiböcke durch Bagger ersetzt, die ersten Beton-Maschinen kommen zum Einsatz. Dadurch ist es möglich, Pfähle mit größeren Durchmessern herzustellen.

1960er

Standard-Durchmesser für Bohrpfähle entstehen: 65 77, 90, 100, 130, 150, 200cm. Bohrpfahlwände als aufgelöste, tangierende oder überschnittene Konstruktion für Gebäudesicherungen oder zur wasserdichten Baugrubenumschließung werden dadurch möglich.

1981

Unter dem Dach der STRABAG AG, beginnt ein neues Kapitel der Firmengeschichte. Der Investitionsschub ermöglicht u.a. die Anschaffung neuer Großbohr- und Ankerbohrgeräte. Versuche mit mantel- und fußverpressten Pfählen führen zu einer neuen Generation von Pfählen mit bis zu 5000 kN Tragfähigkeit.

1982

In Zusammenarbeit mit der Firma Schafir & Muglin arbeitet MAST mit Schlitzwänden. Schlitzwände werden in großem Umfang beim Düsseldorfer U-Bahnbau hergestellt.

1985

Die Berliner Niederlassung wird gegründet. MAST wird als Tief- und Grundbauspezialist beim Berliner U-Bahnbau tätig.

2000

MAST besetzt neue Aufgabenfelder. Die Herstellung von Horizontalbrunnen gehört nun zur Leistungspalette.

2001

MAST wird Mitglied der Spie batignolles Gruppe.

2003

MAST Grundbau übernimmt schrittweise die Aufgabenfelder der Spie Spezialtiefbau GmbH in Deutschland. Projekt- und kundenspezifische Beratung und das know how eines Großkonzerns ergänzen sich hervorragend - die neue Qualität im Spezialtiefbau.